DOAJ Open Access 2026

Männlichkeit und Krise in der Erzählliteratur der Frühen Moderne

Sibylle Goepper

Abstrak

Ausgehend von der Feststellung, dass Männlichkeit in aktuellen wissenschaftlichen Arbeiten zum Thema Geschlecht weniger behandelt wird als Weiblichkeit, setzt sich Klaus Wieland zum Ziel, die Pluralisierung von Männlichkeiten um 1900 in der Erzählliteratur zu beobachten. Es handelt sich hier sowohl um das Aufkommen neuer männlicher Figuren als auch um die Modernisierung und Transformation der alten männlichen Typen. Dabei liegt der Schwerpunkt eindeutig auf den Darstellungen und Diskursen und nicht auf der historischen oder sozialen Realität. Um zu erfahren, was aus der hegemonialen Männlichkeit in der sich wandelnden literarischen Landschaft dieser Epoche wird, wird gefragt, ob das Auftauchen alternativer Figuren zu einer Neuhierarchisierung der Wertschätzung und damit zu einer dauerhaften Abwertung der hegemonialen Männlichkeit führt. Und kann daraus tatsächlich auf die sogenannte "Krise der Männlichkeit" geschlossen werden? So lautet der Ausgangspunkt dieser umfassenden Studie, die sich auf ein reichhaltiges Korpus mit 76 Werken stützt. 

Penulis (1)

S

Sibylle Goepper

Format Sitasi

Goepper, S. (2026). Männlichkeit und Krise in der Erzählliteratur der Frühen Moderne. https://doi.org/10.17169/ogj.2026.398

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Informasi Jurnal
Tahun Terbit
2026
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DOAJ
DOI
10.17169/ogj.2026.398
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