Zur Kenntnis der Erdalkaliäthylate. IR‐spektroskopische Untersuchungen an Mg(OC<sub>2</sub>H<sub>5</sub>)<sub>2</sub>, Ca(OC<sub>2</sub>H<sub>5</sub>)<sub>2</sub>, Sr(OC<sub>2</sub>H<sub>5</sub>)<sub>2</sub> und Ba(OC<sub>2</sub>H<sub>5</sub>)<sub>2</sub>
Abstrak
AbstractAus den IR‐Spektren (200–5000 cm−1) der Erdalkaliäthylate geht hervor, daß die Metall‐Sauerstoff‐Bindung bei Metallen mit kleinem Ionenradius (Magnesium) überwiegend kovalent ist (Wechselwirkung zwischen den (MeO)‐ und (CO)‐Schwingungen), während die Äthylatgruppe bei Metallen mit großem Ionenradius, also stark elektropositiven Elementen, weitgehend ionogen gebunden ist. Die Normalschwingungen des Äthylations können unter Zugrundelegung der Symmetriegruppe Cs zugeordnet werden. Die mit steigenden Kationenradius zunehmende, langwellige Verschiebung der CH‐Valenzschwingungen im Vergleich zum Äthanol läßt auf eine Verringerung der Bindungsfestigkeit der CH‐Bindung, vor allem bei der CH2‐Gruppe, schließen. Die in gleiche Richtung zunehmende Oxydationsempfindlichkeit der Äthylate steht damit in Zusammenhang.
Penulis (1)
H. D. Lutz
Format Sitasi
Akses Cepat
- Tahun Terbit
- 1968
- Bahasa
- en
- Total Sitasi
- 19×
- Sumber Database
- CrossRef
- DOI
- 10.1002/zaac.19683560304
- Akses
- Open Access ✓